Corona Krise – welche Regeln jetzt für Hundehalter gelten,

erklären wir Ihnen hier!

 Was tun bei selbstauferlegter Quarantäne?

Der Verdacht besteht, dass Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben? Dann sollten Sie nach Möglichkeit den Kontakt mit Ihrem Hund vermeiden. Das sind die empfohlenen Regeln:

  • Nasen und Mundkontakt mit dem Haustier vermeiden
  • Auf das Kuscheln verzichten 
  • Kein Essen mit dem Hund teilen
  • Gründlich die Hände waschen, wenn sich der Kontakt mit dem Tier nicht vermeiden lässt

Was tun bei amtlicher Quarantäne?

Sollten Sie unter amtlicher Quarantäne stehen, dürfen Sie nicht mehr selbst mit Ihrem Hund Gassi gehen. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Strafen in Form von bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder einer hohen Geldstrafe. Somit gelten bei amtlicher Quarantäne des Besitzers folgenden Regeln:

  • Ist ein Garten vorhanden, den Hund dort laufen lassen, jedoch selbst nicht hinausgehen
  • Freunde, Nachbarn oder Angehörige bitten, mit Ihrem Hund Gassi zu gehen. Geben Sie ein extra Halsband und Leine mit, die Sie selbst nicht angefasst haben oder ihre Freunde kaufen sich ein neues Geschirr. Die Übergabe des Vierbeiners findet an der Haustür statt. Achten Sie auf ausreichenden Abstand.
  • Wenden Sie sich an einen professionellen Gassigeher.
  • Hilfe finden Sie auch online in speziellen Gruppen z.B. bei Facebook
  • Haben Sie keine andere Möglichkeit, können Sie Ihren Hund für die Quarantänezeit in ein Tierheim oder eine Tierpension geben. Der Tierschutzbund sagt dazu jedoch folgendes: „Allerdings bedeuten Orts- und Personenwechsel immer Stress für die Tiere. Aus Angst vor einer Ansteckung müssen Sie die Tiere nicht abgeben – dafür gibt es, wie bereits erwähnt, keine Hinweise“.

Die Ausgangssperre

Bei einer Ausgangssperre dürfen Sie nach derzeitigem Stand mit ihrem Hund Gassi gehen. Dennoch gelten auch hier besondere Regeln:

  • Sie sollten in der Nähe Ihrer Wohnung bleiben
  • Halten Sie Abstand zu anderen Menschen und Tieren
  • Spaziergänge kurz gestalten
  • Nehmen Sie eine Selbstauskunft mit Informationen mit, warum und wohin Sie unterwegs sind – falls die Einhaltung der Ausgangssperre kontrolliert wird
  • Hände nach dem Spaziergang gründlich waschen

Ihr zuständiges Gesundheitsamt informiert Sie gerne über weitere Verhaltensregeln

Ein Tipp zum Schluss

Nach Angaben des Bundesforschungsinstitutes für Tiergesundheit stellen Hunde und Katzen kein Infektionsrisiko für Menschen dar. Gesunde Menschen müssen den Umgang mit ihren Vierbeinern demnach nicht einschränken.

Quellen: Deutscher Tierschutzbund

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